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SG Dornstetten zieht den Kürzeren

Die Handballerinnen der SG Dornstetten mussten am Sonntagnachmittag die dritte Pflichtspiel-Niederlage in Folge hinnehmen. Bei der Zweitliga-Reserve in Freiburg war der gestürzte Tabellenführer in der Südbadenliga chancenlos. Die beiden Niederlagen vor einer Woche scheinen ihre Spuren in den Köpfen der SG Dornstetten hinterlassen zu haben. „Wir waren uns schon im Vorfeld darüber bewusst, dass es gegen die heimstarke HSG schwer werden würde“, so Coach Oliver Valha, „zumal sie Verstärkung aus der ersten Mannschaft hatten.“ Zu allem Übel fehlten mit Sviatlana Hanzel und Katharina Böttcher auch noch zwei Stammkräfte der SG Dornstetten –­ und das sollte sich bemerkbar machen. Die SG erzielte zwar durch Alissa Lohmülller, der im Verlaufe der Partie zehn Treffer glücken sollten, das erste Tor des Spiels, lief aber in der Folgezeit einem klaren Rückstand hinterher. Die Freiburgerinnen, die in der Vorwoche den neuen SHV-Pokalsieger Todtnau in die Knie gezwungen hatten, waren in allen Mannschaftsteilen an diesem Tag das bessere Team. Von Beginn an, berichtet Valha, sei die Abwehr in ungewohnter Besetzung zwar gut gestanden, im Angriff habe man sich zu diesem Zeitpunkt aber bereits schwer getan. Zudem scheiterten die Dornstetterinnen häufig an den gut aufgelegten Torhüterinnen der HSG. „Wir hatten viele technische Fehler im Spielaufbau, die die schnellen Freiburgerinnen mit Tempogegenstößen nutzen konnten“, erklärt der Coach. Bereits zur Halbzeit waren die Dornstetterinnen deshalb mit 8:14 deutlich in Rückstand gelegen. Zwar verkürzten sie gleich nach Wiederanpfiff auf 9:14, ein 4:0-Lauf der Gastgeberinnen sorgte dann jedoch schnell für die Vorentscheidung. Am Ende mussten die Dornstetterinnen beim 19:31 ihre bislang deftigste Niederlage der Saison hinnehmen – und diese, sagt Oliver Valha, sei auch in der Höhe verdient gewesen: „Zu viele einfache Gegentore über Tempogegenstöße oder die schnelle Mitte erklären die hohe Anzahl der kassierten Treffer.“ Die SG Dornstetten hat nun zwei Wochen Pause, am 29. Februar geht es mit dem Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Baden-Baden/Sandweier weiter. „Die Mannschaft will dann zuhause eine Reaktion zeigen und an die guten Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen“, so Valha. Bericht Schwarzwälder Bote: Von Volker Haag

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