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SG Dornstetten ist eine Runde weiter im WfV Pokal

Die SG Dornstetten ist im Duell mit der SG Ahldorf-Mühlen in die nächste Runde des WFV-Pokals eingezogen. Im Elfmeterschießen hatten die Aktiven mit 6:4 das bessere Ende für sich.

Rico Finkbeiner, Karl Kling, Samuel Wairimu, Ercan Yaman, Nik Benner, Christoph Wachter …. das waren nicht etwa die 6 Torschützen im spannenden Match gegen den letzjährigen Berzirkligameister SG Ahldorf-Mühlen, sondern einige der verletzten Spieler die nicht auf dem Platz stehen konnten. So musste sogar kurzfristig Bastian Wennagel reaktiviert werden damit er bei wunderschönen Fußballwetter auf der Bank Platz nehmen konnte. Aber der Fußball schreibt eben gerade deshalb manchmal besondere Geschichten…

In der Anfangsphase, als die neu formierte Dornstetter Abwehr gehörig wackelte und einige Abspielfehler fabrizierte, sah es allerdings nur noch nach einer Frage der Zeit aus, bis der Landesligist in Führung gehen sollte. Doch beste Chancen wurden nicht genutzt. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen hüben wie drüben. Allein Philipp Wasser hatte 3 mal die Chance ein Tor für die SG zu erzielen und unser Neuzugang Kim Benz hämmerte einen Schuß aus 30 Metern an die Latte. Da auch die Gäste ihre guten Chancen nicht im Tor unterbringen konnten ging es mit 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kamen auch die Abwehrreihen besser ins Spiel – somit gab es nicht mehr ganz so viele Chancen auf beiden Seiten. In dieser Phase führte dann eine Co-Produktion der beiden Benz Brüder, Kevin und Kim, zur Dornstetter Führung. Den Flankenlauf von Kevin Benz vollendete der jüngere Kim Benz am langen Pfosten stehend zur 1:0-Führung.

Ahldorf-Mühlen zeigte sich aber nur kurz geschockt und konnte innerhalb von 5 Minuten den Rückstand in eine Führung drehen. Nach einem hohen Flankenball und einem Eckball stand es plötzlich nach 78 Minuten 1:2 für die Gäste.

Dies schien die Entscheidung gewesen zu sein – da Dornstetten nun auch nicht mehr zwingend vor das Tor der Gäste kam. Wäre da eben nicht Bastian Wennagel noch kurzfristig in den Kader gerutscht … In der 85. Minuten eingewechselt sah er, nachdem Ahldorf-Mühlen einige klarste Chancen zur Entscheidung liegen gelassen hatte, in der letzten Minute die Chance sich nach vorne einzuschalten. Nach Hereingabe des ebenfalls kurz zuvor eingewechselten Paul Mildenberger stand Wennagel am kurzen Pfosten goldrichtig und chipte den Ball über den Torwart zum Ausgleich in das Gästetor.

Das bedeutete Elfmeterschiessen … dachte jedenfalls der „Oldtimer“ Wennagel (Danke, Timo!!!!). Doch zu seinem Entsetzen ordnete der Schiedsrichter eine Verlängerung von 2×15 Minuten an. Diese Verlängerung konnten beide Teams ohne Gegentor überstehen was bedeutete, dass die Entscheidung im Elfmeterschiessen fallen musste.

Und hier hatten man, wie schon das komplette Spiel über, den Spieler des Tages im Tor der Dornstetter: Nachdem Lukas Betz die Ahldorfer Mannschaft schon in der regulären Spielzeit zur Verzweiflung brachte war den Gästespielern die Verunsicherung beim Elfmeterschiessen anzumerken: Einer schoß drüber, einen parierte Lukas und da alle 4 Schützen aus Dornstetten trafen steht man nun in der nächsten Runde des WfV Pokals und trifft dort auf die Landesligamannschaft der TSG Balingen II (der genaue Termin wird noch auf der Homepage veröffentlicht).

Ein besonderes Lob gilt insbesondere den neuen Aktiven Kim Benz, Christopher Haas, Marco Köhrer, Fabian Kaupp, Paul Mildenberger und Johannes Placzek die alle eine famose Leistung in ihrem ersten Spiel gezeigt haben.

Leider wurde das Spiel schon wieder durch eine Verletzung überschattet – Kim Benz zog sich eine Knieverletzung zu und wird aller Voraussicht auch für einen längeren Zeitpunkt ausfallen. Das macht die Arbeit neben den bereits oben genannten verletzten Spieler für das neue Trainerduo Danijel Gavran (dieses Mal super vertreten durch Michael Braun) und Martin Schmid nicht einfacher. Umso mehr freuen wir uns mit den jungen Spielern einen Umbruch eingeläutet zu haben und hoffen hierbei um die tatkräftige Unterstützung unsere Fans … und im Notfall hat man ja noch ein paar „Oldtimer“ in der Hinterhand.

 

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