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Disziplin und Taktik bringen 2 Punkte

30: 24 Erfolg beim Oberligaabsteiger in Kuppenheim
Kein Handballleckerbissen, aber dafür viel Taktik und Kampf sahen die Zuschauer in der spärlich gefüllten Kuppenheimer Sporthalle. Vor Saisonbeginn wurde die SG Muggensturm/Kuppenheim zu den Favoriten der Liga gezählt, finden sich nun aber nach 2 Niederlagen am Tabellenende wieder. Mit dem berufsbedingten Ausfall von Spielmacherin Sviatlana Hanzel reisten die SG Damen mit Respekt ins Murgtal. Man erwartete eine wiedererstarkte Heimmannschaft, die die Auftaktniederlage gegen die SG Schenkenzell/Schiltach wettmachen wollte.
Entsprechend forsch gingen die Hausherrinnen ins Spiel und konnten den ersten Treffer markieren. Sichtlich überrascht von der flinken Abwehrformation sollten die Damen der SG Muggensturm/Kuppenheim aber in der Folge häufig an der Dornstetter Deckung und Torfrau Pia Hommer scheitern. Ein einziges Mal noch konnte Mu/Ku ausgleichen zum zwischenzeitlichen Stand von 6:6 (15. Minute). Die letzten 10 Minuten in der ersten Halbzeit prägten vor allem Alissa Lohmüller, die mit sehenswerten Treffern ihre Farben in Führung brachte und Pia Hommer, die Wurf um Wurf parieren konnte. Jasmin Grözinger krönte die starken Minuten mit dem Pausentreffer zum 15:9. In der Halbzeit war Durchschnaufen angesagt.
Das Trainergespann Hug/Richter stellte das Team auf die zweiten 30 Minuten ein und verlangte vor allem mehr Präsenz und Körpersprache. Für die Mu/Ku Damen begann die zweite Hälfte nach Plan: 2 Tore in Folge brachten die Hoffnung – wenn auch nur kurz – wieder zurück. Claudia Walter und Veronika Seifert stellten wieder auf 19:14 bevor eine berechtigte Rote Karte gegen Alissa Lohmüller die SG D schwächte. Wir wünschen der verletzten Spielerin schnelle Genesung! Mu/Ku nutzte die Verunsicherung der SG und konnte schnell auf einen 3-Tore-Rückstand verkürzen 19:16, 20:17. Auch in dieser Phase hatten die SG die richtige Antwort: Berit Berner traf in 4 Minuten gleich 3 mal und brachte die Weiß/Schwarzen wieder auf die Siegerstraße (22:17, 46. Minute). Nun war der Widerstand gebrochen und die letzten 15 Minuten verliefen unspektakulär, aber sehr kontrolliert: Katrin Scherkenbach und Sarah Arnold erzielten die Treffer 29 und 30.
Die SG Dornstetten bot auf allen Positionen eine ansprechende Leistung: Das Trainergespann kann sich auf die etablierten Kräfte verlassen, das Torhütergespann um Pia Hommer und Kerstin Vlasic funktioniert herausragend, die Neuzugänge sind die erhoffte Verstärkung und das Teamgefühl der Mannschaft wächst zusehends. Auch die verletzten Spielerinnen unterstützen die Mannschaft: Vanessa Arnold (Ellenbogen) und Katrin Süßer (Schulter) werden schmerzlich vermisst.

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